Wirtschaftsdüngerberatung
Der Stickstoff aus organischen Düngemitteln steht der Pflanze nicht in gleicher Form zur Verfügung wie Mineraldünger. Ziel einer gewässerschonenden Landwirtschaft ist es, aus dem Wirtschaftsdünger möglichst hohe Mineraldüngeräquivalente zu erreichen.

Welche Möglichkeiten gibt es, Wirtschaftsdünger gewässerschonend zu nutzen?
- Präzise Nährstoffplanung

- Verlustminderung bei der Ausbringung
- Förderung der Mineralisierungsleistung während der Vegetationsperiode
- Verminderung der Mineralisationsleistung nach der Ernte

Wirtschaftsdüngeranalyse
Wie in der nebenstehenden Abbildung gut zu erkennen, schwanken die Nährstoffgehalte der Wirtschaftsdünger Gülle und Festmist sehr stark. Deshalb sind Wirtschaftsdüngeranalysen notwendig! Die Analysen schaffen ein Bewusstsein für den realen Düngewert der Wirtschaftsdünger, das kann sich auch finanziell durch die Einsparung von Mineraldünger
                                                              auswirken.


Probenahme
Da es bei der Lagerung von Wirtschaftsdüngern zu gasförmigen Stickstoffverlusten kommt, sollte die Probeentnahme möglichst kurz vor der Ausbringung erfolgen. Bei Jauche und Gülle muss vorher eine Homogenisierung erfolgen, d. h. ein ausreichendes Aufrühren ist notwendig. Bei Festmist werden Mischproben von mindestens 10 Stellen des Misthaufens genommen.
Die Analysen der Proben geben die genauen Werte der Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumgehalte an. Auch der Trockensubstanzgehalt in % wird ermittelt.

Aktuelles

 

 

12.02.2018

Informationen zur Ausbringung org. Dünger im Frühjahr  2018

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23.01.2018

 Informationsveranstaltung 

Themen:

- WRRL Umsetzung

- neue DüV

-Düngebedarfsermittlung

- Neuausrichtung WRRL

 >>> Einladung

 

05.12.2017

Rundbrief 04/2017

 Herbst Nmin-Werte 2017

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09.10.2017

 Seit dem 03.10.2017 gilt die neue Klärschlamm-verordnung (AbfKlärV). Das Ausbringen von Klärschlamm in Wasser-schutzgebieten (Zonen I-III) ist damit ab sofort verboten. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
zu finden.

 

 

13.09.2017

Die Frist für HALM Anträge für 2018 endet am 02.10.2017 Antragsformulare erhalten Sie beim Fachdienst Landwirtschaft in Korbach und in Frankenberg (Tel. 05631/954-830). Alle Landwirte, die bereits HALM-Teilnehmer sind, werden gebeten, jede Änderung der bestehenden HALM-Verpflichtung, die sich auf die Beihilfezahlung ab 2018 auswirken kann  dem Fachdienst Landwirtschaft umgehend zu melden.

 >>> HALM

 09.08.2017

Rundbrief 03/2017

Vereinfachte Düngebedarfsermittlung im Herbst 2017

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03.07.2017

 Rundbrief 02/2017

Themen u.a.: Herbstdüngung

Nacherntemanagement

Zwischenfruchtanbau

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